4
Jun

Mini Discs

categories Ich liebe..., Musik     comments Leave a comment

Kennt eigentlich noch einer von euch diese lustigen, kleinen, CD-artigen Musik-Abspiel-Medien namens Mini Disc? Ich habe meine aus aktuellem Anlass wieder ausgegraben. Ich hab ein neues Auto mittlerweile, und weil das Radio noch ein Kassettendeck hat, hab ich mir gedacht, ich pack meinen Mini Disc Walkman wieder aus und benutz den, quasi statt CDs. CDs sind fürs Auto so wie so ungeeignet. Musste ich so feststellen, als ich meinen Corsa noch hatte. Dauernd flogen die irgendwo rum, unbeschriftet, dreckig, kaputt, konnten nicht mehr abgespielt werden und waren dann einfach nur Müll.

MDs

Mini Discs

Mit den Mini Discs ist das komischer Weise völlig anders. Erstens sind die so klein, dass die in jedes noch so kleine Staufach passen. Zweitens sind sie so robust, dass man sie auch ruhig mal durchs Auto fliegen lassen kann, ohne dass sie kaputt gehen. Drittens kann man sie, wenn man mal vergisst, sie zu beschriften, einfach wieder mit raus nehmen, löschen und neu bespielen. Und weil ich ja nicht nur ein Mini Disc Deck besitze, sondern eben auch diesen NetMD-Walkman, kann ich sie auch per USB bespielen. Dauert zwar etwas länger, als CDs zu brennen, dafür ist die Qualität wesentlich besser und, wie gesagt, sie können beliebig oft neu bespielt werden.

NetMD

NetMD-Walkman

Ich bin im Moment damit beschäftigt, meine Musiksammlung zu überspielen. Leider zeichnet sich bereits ab, dass mir über kurz oder lang die Discs ausgehen werden. Wenn also jemand zufällig noch welche im Keller liegen hat und bereit ist, die für wenig Geld abzugeben, immer her damit. Meldet euch. Ich kann sie gebrauchen. An Hardware und anderen “Accessoires” wie Regalen etc. Wäre ich durchaus auch interessiert. Also her mit euren “Schätzchen”!

13
Apr

Mein Senf zu den Ereignissen der letzten Tage

categories Alltägliches, Aufreger, Leben allgemein     comments 1 comment

Nach langer Zeit meldet sich privatangelegenheiten.de zurück. Fragt mich bitte nicht, warum es hier so ruhig war, ich weiß es selbst nicht genau. In den Ferien fehlte mir die Inspiration, was zu schreiben, und seit dem neuen Semester, das ja nun auch schon seit 5 Wochen läuft, fehlte mir irgendwie die Zeit. Ich musste mich ja sehr mit den aktuellen Geschehnissen beschäftigen, um auf dem laufenden zu bleiben, meinen Senf bei allen Diskussionen dazu geben.

Tja, womit ging es denn überhaupt los? Ich glaube mit Fukuschima. Zu mindest in meinem Interessenkosmos. Ich bin ja, wie eigentlich alle meine Freunde wissen, ein bekennender Atomkraftbefürworter. Daher hab ich mich natürlich auch lange und intensiv mit dem Thema beschäftigt, weil ich denke, wenn man zu etwas seine Meinung sagen will, muss er auch wissen, wovon er spricht.

Ich finde die Geschehnisse in Japan schrecklich, keine Frage. Genau so schrecklich wie alle anderen. Aber ich finde es noch schlimmer, das Leid der Menschen in Japan zu benutzen, um in “Hauptsache-Dagegen-Deutschland” Politik zu machen. Und das auch noch Politik, die ich nicht unterstützen kann. Ich finde es schlimm, dass ein paar grüne Umweltschützer jetzt das sagen haben, obwohl die Geschehnisse schon längst wieder aus den Köpfen verschwunden sind. Ich finde es schlimm, dass die grüne Heuchelei so weit geht, dass nun die in meinen Augen letzte noch halbwegs vernunftbegabte Partei plötzlich auch den schnellen Ausstieg will, nur um Wählerstimmen zu gewinnen und damit die deutsche Wirtschaft noch stärker an die Wand zu fahren, als die Politik es ohnehin schon tut.

Ich bin nach wie vor großer Atomkraftbefürworter. Ich halte die deutschen Atomkraftwerke auch für sicher. Wollen wir mal sehen, wie wahrscheinlich ein Ereignis, wie es in Japan geschah, in Deutschland ist? Natürlich, wie leben hier in einer der stärksten Erdbebenregionen der Welt. Keine Frage, unsere Kraftwerke werden beim nächsten Beben einstürzen. Keine Frage, unsere Atomkraftwerke liegen alle direkt an Ozeanen gelegen. Und da es in Deutschland so schrecklich viele starke Erdbeben gibt, gibt es natürlich auch schrecklich viele schrecklich starke Tsunamis. Da müssen wir natürlich weg von der Atomkraft! Und für alle weniger mit Intelligenz gesegneten Leser, dieser Absatz war reinste Ironie.

Die Wahlen in Baden-Württemberg. Die in Rheinland Pfalz fand ich schon schlimm genug. Aber die in BaWü, mein Gott. Die Ergebnisse sind schockierend. Ich kann mir nicht erklären, warum die Deutschen so schrecklich kurzsichtig und Sensationsgeil sind. Ist dem deutschen Volke eigentlich bewusst, dass die Welt über uns lacht? Grüne regieren in BaWü. Wie kann es so weit kommen? Kennt ihr eigentlich schon die grüne Wirtschaftslüge? Erneuerbare Energien bringen Arbeitsplätze? Falsch. Deutschland ist ganz vorne mit dabei in der Branche? Stimmt nicht. Die, die ganz vorne mit dabei sind, sind die USA und die Chinesen. Deutschland liegt abgeschlagen ziemlich weit hinten. Sowohl in der Photovoltaik-Technik als auch in der Windenergie-Technik. Das grüne Wirtschaftswunder funktioniert nur, wenn wir Mauern um Deutschland errichten. Und ich denke, dass wäre zu viel des Guten. Wobei ich das einigen Landsleuten auch noch zutrauen würde.

Zu Karl-Theodor zu Guttenberg habe ich ja schon meinen Senf abgegeben. Erschreckend finde ich, dass man ihn tatsächlich aus dem Amt gedrängt hat. Das ist auch typisch deutsch. Ich verstehe nicht, warum man einen guten Mann aus dem Amt drängt, weil er früher mal einen Fehler gemacht hat, wobei dieser Fehler in keinstem Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Verteidigungsminister stand. Aber noch schlimmer finde ich, dass nun die Hetze auf alle anderen Doktoren im Bundestag losgeht. Ich kann das nicht nachvollziehen. Und bitte, wenn ihr jetzt schon die große Plagiatshetze ausruft, dann bitte gegen ALLE Träger von Doktortiteln. Nicht nur die, die in der Öffentlichkeit stehen.

Aufgrund der Tatsache, dass mein Wortzähler nun schon über 600 Worte zählt, möchte ich hier mal zum Schluss kommen. Ich werde mich weiter mit den Thematiken, die im Moment – in meinen Augen – falsch in Deutschland laufen und mich dazu auch sicher noch mal zu Wort melden.

22
Feb

[Aufreger] Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg

categories Aufreger, Leben allgemein     comments 2 comments

Also, ich find es ja toll, dass sich plötzlich alle Leute mit Politik beschäftigen. Was ich aber nicht toll finde, ist dieser allgemeine Hype, der um unseren wehrten Herrn Bundesverteidigungsminister entbrannt ist. Ich meine, hallo? Haben wir nicht eigentlich wirklich größere Probleme? Ja meine Güte, dann hat er halt abgeschrieben. Find ich als Student jetzt auch nicht so toll. Dann sollen sie ihm halt seinen Dr. wieder aberkennen. Wobei ja, soweit ich weiß, auch noch gar nicht klar ist, ob er tatsächlich kopiert hat. Das wird ja schließlich noch geprüft, also sollte man da auch nicht so vorschnell sein und überall laut “Plagiat!!!” rufen. Meine Güte, erkennen sie ihm halt den akademischen Titel wieder ab, bleibt ihm halt noch der Adelstitel. Alles halb so wild.

Fakt jedoch ist, dass der gute Mann gute Arbeit macht. Und ich denke, wenn er des Plagiats tatsächlich überführt werden sollte, dann ist das schon schlimm genug. Aber kein Grund, gleich nach einem Rücktritt zu rufen! Meine Güte, der Herr macht doch gute Arbeit. Soll er bitte im Amt bleiben, dann halt ohne Dr.

Just my 2 cents.

4
Feb

Soundtrack meines Lebens (2)

categories Musik     comments Leave a comment

Heute gibt es was neues aus der Rubrik “Soundtrack meines Lebens”. Ich möchte euch heute die Zac Brown Band vorstellen, eine Country-Band aus Atlanta (Georgia), die eine wunderbare Mischung aus Country und Folk spielt.

The Zac Brown Band
Creative Commons License photo credit: slgckgc

Die Band ist noch recht jung, mir persönlich sind bisher drei Studioalben und ein Livealbum bekannt. Bislang hatten sie fünf Singles auf Platz 1 der Billboard-Country-Charts und waren im Jahr 2010 für 3 Grammy Awards nominiert: “Best Country Performance by a Duo or a Group with Vocals – ‘Chicken Fried’”, “Best Country Album – ‘The Foundation’” und “Best New Artist”. Gewonnen haben Sie den Grammy Award in der Kategorie “Best New Artist”. Ebenfalls im Vorjahr, 2009, gewannen sie einige Awards, sowie auch 2010 noch einige mehr.

Und damit das hier auch nicht nur Gerede von einer wirklich guten Band wird, die bisher allen gefallen hat, denen ich sie gezeigt habe, gibt es hier noch ein Lied. Allerdings ein Cover von einem alten Country-Klassiker. Wer Guitar Hero 3 gespielt hat, wird es kennen. “The Devil went down to Georgia”, im Original von der Charlie Daniels Band. Die Videos der Zac Brown Band sind in Deutschland leider sehr schwer zu bekommen, weil das Plattenlabel sie bei youtube.com nicht für Deutschland freigegeben hat.

[youtube 0QVWQTDoMr4]

Allerdings gibt es hier noch Links zu einer asiatischen Seite, auf der man sich die Videos ansehen kann.

Zac Brown Band – Chicken Fried

Zac Brown Band – Toes

Zac Brown Band – Whatever it is

Zac Brown Band – As She’s walking away

2
Feb

[Aufreger] Eine Stellungnahme zu einer Kleinstadt

categories Aufreger, Leben allgemein     comments 2 comments

Einst nannte ich die Stadt Plettenberg im Sauerland mein zu hause. Tat ich das? Nein. Noch nie. Warum nicht? Tja, da gibt es eine ganze Menge Gründe. Warum ich diesen Artikel nun schreibe? Ich hörte heute von meiner Schwester von einem Zeitungsartikel, in dem Bürgermeister Klaus Müller sich darüber beklagte, dass so viele Jugendliche aus Plettenberg nach ihrem Schulabschluss weg ziehen. Dieser Artikel erschien wohl vor einigen Tagen im Süderländer Tageblatt. Also begab ich mich auf die Internetpräsenz dieser Tageszeitung und suchte mal diesen Artikel. Und, oh wunder, ich habe ihn auch gefunden. Starke Leistung, von einer Plettenberger Tageszeitung hätte ich dies nicht erwartet. Denn alles, was in Plettenberg auch nur irgendwie mit dem Internet zu tun hat, ist eigentlich Teufelszeug.

Bürgermeister Müller erklärte laut Süderländer Tageblatt: “Die Voraussetzungen in Plettenberg seien optimal: Müller nannte gut bezahlte Arbeitsplätze, Wohnflächen im Grünen, niedrige Mieten, wesentliche Einrichtungen, populäre Veranstaltungen.” Aber ist dem wirklich so? Was haben wir denn in Plettenberg? Gut bezahlte Arbeitsplätze? Es gibt eine Menge kleiner und mittelständischer Unternehmen. In was für Unternehmen wollen die jungen Leute arbeiten, wenn sie nach dem Abitur ihr Studium absolviert haben? Auf der Internetpräsenz der Wirtschaftswoche kann man eine Rangliste der beliebtesten Arbeitgeber abrufen. Dort rangieren auf den Plätzen 1 bis 10 die Namen “Audi”, “Porsche”, “McKinsey”, “Siemens”, “Fraunhofer Institut”, “Daimler”, “Adidas”, “Bayer”, “IBM” und die “Max-Planck-Gesellschaft”. Von allen diesen Unternehmen und Institutionen gibt es im Umkreis von Plettenberg nichts. Dazu kommt noch, dass man in Plettenberg nun mal auch nicht studieren kann. Ist Herrn Bürgermeister Müller nicht bewusst, dass viele junge Menschen studieren wollen und das eben in Plettenberg nicht geht?

Wie die jungen Leute aus Plettenberg raus kommen, wissen wir nun. Das Studium zieht einen Großteil in die Ferne, denn in Siegen kann man nunmal nicht alles studieren. Manchmal muss man einfach weiter weg. Aber kommen die jungen Menschen dann wenigstens nach Plettenberg zurück? Natürlich nicht. Kurze Bestandsaufnahme, Müller sagte: “Die Voraussetzungen in Plettenberg seien optimal: Müller nannte gut bezahlte Arbeitsplätze, Wohnflächen im Grünen, niedrige Mieten, wesentliche Einrichtungen, populäre Veranstaltungen.” Beginnen wir vorne. Gut bezahlte Arbeitsplätze gibt es erstens auch wo anders, zum Beispiel im Osten oder bei großen Unternehmensberatungen. Allerdings ist weder der Osten noch die großen Unternehmensberatungen in Reichweite von Plettenberg. Und außerdem ist Geld lange nicht alles. Wohnflächen im Grünen gibt es ebenfalls in so ziemlich jeder Stadt. Niedrige Mieten sind auch keine Seltenheit in Deutschland. Außerdem nannte noch “wesentliche Einrichtungen”, über die Plettenberg verfüge. Ich frage mich, was das für wesentliche Einrichtungen seien.

Blick auf das “Herz” von Plettenberg

Erst heute versuchte ich, für meine Lamy-Füller einen Tintenkonverter zu erstehen. Der einzige Laden in Plettenberg, der meines Wissens noch über Schreibwaren der Marke Lamy verfügt, ist die Buchhandlung Schadwinkel. Allerdings führt die Buchhandlung Schadwinkel keine Lamy Tintenkonverter. Wo könnte man sie noch kaufen? Vielleicht in Lüdenscheid, allerdings gibt es auch dort keine Schreibwarengeschäfte mehr. Ich muss als für ein Produkt, dass ca. 4 Euro kostet, bis nach Hagen fahren. Und das geht mir nicht nur bei Tintenkonvertern so. Dinge, die ich in Wilhelmshaven an jeder Straßenecke bekomme, sind im Sauerland weit und breit nicht zu bekommen.

Als ich heute durch die Plettenberger Innenstadt flanierte, bot sich mir ein Bild des Schreckens. Viel war ja noch nie los in Plettenberg, aber es wird von Besuch zu Besuch weniger. Geschäfte stehen leer und Nachmieter sind nicht zu bekommen. Warum? Weil in Plettenberg niemand mehr einkaufen will. Warum nicht? Tja, wahrscheinlich weil die Plettenberger Geschäfte alle irgendwann um 1950 rum stehen geblieben sind und sich nicht weiterentwickelt haben. So bekam ich heute auf Nachfrage in der Buchhandlung Schadwinkel gesagt, dass die Firma Lamy keine Kolbenfüller mehr herstelle. Lt. dem Sortiment auf der Internetpräsenz der Firma Lamy werden dort allerdings sehr wohl noch Kolbenfüller hergestellt. Die Plettenberger Einzelhändler sind also offensichtlich nicht nur irgendwann in ihrer Entwicklung zu einem modernen Service-Geschäft stehen geblieben, sondern sind dazu auch noch nicht an ihrem eigenen Sortiment interessiert.

Und noch ein Blick auf Plettenberg

Kommen wir zum Punkt “populäre Veranstaltungen”. Was gibt es denn da so zu vermelden? Eine jährliche Veranstaltung, die sich “P-Weg-Marathon” nennt, den ich schon immer höchst unattraktiv fand und der völlig grundlos total gehypt wird. Zu mindest in Plettenberg. Sonst ist er schließlich deutschlandweit ziemlich unbekannt. Was gibt es noch? Schützenfeste. Jedes Jahr steht das Festzelt und alle Buden auf dem Fest auf den selben Plätzen. Und es stehen dort auch jedes Jahr die selben Buden. Und es kommen auch von Jahr zu Jahr immer weniger Besucher. Klar, irgendwann wird es langweilig, wenn man jedes Mal das gleiche zu sehen bekommt. Wäre da noch der “Kultursommer”, dessen Programm jedes Jahr mehr an Lächerlichkeit grenzt.

Was es allerdings in Plettenberg nicht gibt, sind Dinge wie Theater, Konzerte, Musicals. Dinge, die durchaus auch heute noch gern besucht werden. Auch von jungen Leuten.

Bohemian Rhapsody 2
Creative Commons License photo credit: John Flinchbaugh

Herr Müller, bitte, Plettenberg war schon immer tot, und es wird auch immer tot bleiben. Junge Menschen wollen keine Kleinstadtatmosphäre, die vor 60 Jahren stehen geblieben ist und aufgehört hat, sich zu entwickeln. Aus Erzählungen meiner Mutter und meines Vaters weiß ich, dass sich die Stadt in den vergangenen 60 Jahren nicht besonders verändert hat. Warum sollten also junge Menschen, die Abwechslung suchen, in solch einer Stadt leben bleiben? Im übrigen ziehen auch viele junge Menschen aus anderen – weit attraktiveren – Städten weg. Warum? Ganz einfach. Die Jugend von heute möchte nicht ihr Leben lang auf der Stelle treten. Die Welt ist groß und bietet viel zu entdecken. Mein Rat: Machen Sie Plettenberg nicht “attraktiv”, sondern modern. Wie das geht? Schauen Sie sich in Ihrem Umfeld um: Lüdenscheid, Iserlohn, Hagen, Dortmund, Essen, Bochum. Nicht aber: Attendorn, Finnentrop, Meinerzhagen. Orientieren Sie sich an den großen, nicht an den kleinen. Und versuchen Sie gar nicht erst, Plettenberg für junge Plettenberger attraktiv zu machen. Versuchen Sie, Plettenberg für all die jungen Menschen modern zu machen, die aus ihren Heimatstätten weg ziehen, um die Welt zu entdecken!

27
Jan

Nach langer Zeit wieder zurück!

categories Alltägliches, Campus Life, Leben allgemein     comments 2 comments

Nach dem sämtlich überflüssige Volksfeste zum Jahresende nun schon länger hinter uns liegen und meine Klausurenphase auch ihr Ende erreicht hat, melde ich mich nun wieder auf meinem Blog zurück. Alle Prüfungen sind abgelegt, warten muss ich nur noch auf die Noten. Drei hab ich schon, die können sich auch durchaus sehen lassen. Der Rest ist noch nicht bekannt.

Übrigens sitze ich gerade mit einer Kommilitonin in der Cafeteria, die gerade ihre Bachelorarbeit zum Thema Corporate Blogs schreibt. Die erzählt mir hier was von Begriffen, die irgendwas mit Marketing zu tun haben, die ich nicht verstehe! Erschreckend, wo ich doch auch Marketing hatte. Wie glücklich ich bin, dass ich dieses Fach im Zweitversuch mit 4,0 bestanden habe!

Am kommenden Sonntag geht es nach hause in die Semesterferien. Hoffentlich kriege ich dann endlich mein neues Auto! Mein altes ist ja kaputt, wie ihr wisst. Da haben wir uns dazu entschlossen, es auch kaputt zu lassen. Zur Zeit steht der Corsa noch auf dem Hof zu hause, aber ich denke, all zu lange wird er da nicht mehr stehen.

In der Zwischenzeit werde ich mich wohl demnächst mal nach einem Platz für das Praxissemester umsehen, weil ja nun mein letztes Theoriesemester an der Hochschule ansteht. Mal sehen, wo es mich da so hin verschlägt. Ein paar Ideen hab ich wohl schon, aber die sind noch geheim!

Nebenbei suche ich übrigens noch immer nach dem perfekten Theme für meinen Blog. So ganz zufrieden war auf die Dauer mit meinem letzten auch nicht, bin ich mir diesem hier allerdings auch nicht. Hat jemand noch ein paar Anregungen oder Tipps? Dann bitte her damit!

10
Dez

Soundtrack meines Leben (1)

categories Musik     comments Leave a comment

In meiner Funktion als Hobby-Amateurmusiker und und Musik-Kenner möchte ich nun eine Artikelserie starten, in der ich euch alle zwei Wochen eine Band, ein Album oder auch einfach nur ein Lied vorstellen werde, dass einfach in keiner gut sortierten (meine höchst subjektive Meinung natürlich) Musiksammlung fehlen darf.

Ligabue Live
Creative Commons License photo credit: Laurent Lavì Lazzeresky

Den Anfang macht heute eine Neuentdeckung von mir, auf die ich zufällig bei Streifzügen durch youtube gestoßen bin.

Van Canto – fünf wackere Helden und eine Prinzessin – sind ausgezogen, um den Kreuzzug des Metal fortzuführen, den in glorreichen Zeiten Bands wie Judas Priest und Iron Maiden begonnen haben. Dabei machen sie nicht einfach nur Metal. Sie befassen sich auf eine ganz außerordentliche – zu mindest für dieses Genre – Art und Weise mit dieser Musik. Instrumente gibt es in der Band nur eins. Ein Schlagzeug. Mehr braucht eine A Capella-Band schließlich auch nicht. Der Rest wird selbst gesungen. Das ist an sich nichts neues, schließlich haben das auch schon die Prinzen gemacht. Aber eben keinen Metal.

Revival of the fret
Creative Commons License photo credit: fam89

Viele werden jetzt sagen: “A Capella, das war schon bei den Prinzen blöd”. Ja, war’s. Aber bei Van Canto ists irgendwie nicht blöd. Ganz im Gegenteil. Sie wissen durchaus zu überzeugen. In ihrem Repertoire finden sich Klassiker wie “Master of Puppets”, “Kings of Metal” oder “Fear of the Dark”.

Aber genug der Worte, hört es euch doch einfach selbst an. Hier gibt’s was auf die Ohren, nämlich Van Canto mit “Kings of Metal”!

[youtube IiESgYr35gA]

2
Dez

JMStV – Die neue Regelungswut

categories Alltägliches, Leben allgemein     comments Leave a comment

Die neue Regelungswut der deutschen Regierung greift wieder um sich. Im Land der Dichter und Denker verdummt der Staat zusehends. Von Intellektualismus ist hier nicht mehr viel zu spüren. Von “Unterschichten-TV” bis Rauchverbot, von Steuergesetzen bis Tempolimit, die deutsche Gründlichkeit kennt keine Grenzen.

Das neuste Machwerk der vom Volke gewählten Bundesregierung ist der “Jugendmedienschutz-Staatsvertrag”. Dem Deutschen wird immer mehr Verantwortung genommen – und damit auch die Freiheit.

Ich erinnere mich an meine eigene Kindheit. Mit 12 schaute ich Filme wie “Stirb Langsam”, “Twister” oder “Halloween”. Mit 14 bekam ich Internet – und niemand hat mich gefiltert. Bzw. das, was ich mir dort angesehen habe. Medienkompetenz hat niemand in der Schule unterrichtet oder mir sonst beigebracht. Trotzdem attestierten mir meine Lehrer immer, das meine Medienkompetenz die ihre bei weitem überstieg. Und das ist wohl auch heute noch so.

Kinder, die mit den “neuen Medien” aufwachsen, wissen genau, was sie suchen, wo sie suchen und wie sie das, was sie suchen, finden. Da können so viele Filter kommen, wie die Eltern respektive die Jugendschützer wollen. Die meisten Kinder wissen sowieso besser, wie sie die Filter ausschalten und umgehen, als die Eltern und die so genannten Jugendschützer. Letztere sind mittlerweile so wie so zu heuchlerischen Gutmenschen verkommen, die den Kindern von heute Dummheit attestieren und alles daran setzen, ihre Unwissenheit weiter auszubauen anstatt sie zu beseitigen.

Was ist nun der neue “Jugendmedienschutz-Staatsvertrag”? Ein weiterer Grund für Eltern, ihre Erziehungspflicht auf den Staat abzuwälzen. Anstatt ihren Kindern Medienkompetenz zu vermitteln, wollen sie lieber einfach ihre Kinder von “bösartigen” Medien fernhalten und ihre Erziehungsverantwortung abgeben. Wer nicht verantwortungsbewusst ist, kann eben auch keine Verantwortung tragen. Dann muss der Staat eingreifen.

Jetzt könnte man argumentieren, dass der Staat die Eltern ja dazu zwingen könnte, Verantwortung für ihr Leben und das Leben und die Erziehung ihrer Kinder zu übernehmen. Statt dessen aber werden vom Staat Kindertagesstätten und Jugendschutzgesetze eingeführt, um die Kinder selbst zu “braven Bürgern” zu erziehen. Denn wenn die Eltern ihre Kinder erziehen würden, könnten sie sie ja zu mündigen Bürgern erziehen, die dem Willen des Staates nicht blind folgen, sondern sich eine eigene Meinung bilden.

Generell wird das Recht auf persönliche Freiheit und eigener Meinung, dass uns vom Grundgesetz zugesprochen wird, vom deutschen Volke eher mit Füßen getreten. Denn schließlich geht mit Freiheit auch Verantwortung einher. Theoretisch hätte ich die Freiheit, selbst für meine Altersvorsorge zu sorgen und zu sparen. Statt dessen übernimmt das für mich der Staat, weil er denkt, ich wäre nicht verantwortungsbewusst genug, dies zu tun und entscheidet, er müsse mir eine Rente aufzwingen, die ich nicht will. Theoretisch hätte ich das Recht, meinen Körper langsam krank zu machen, in dem ich Rauch dort inhalieren, wo ich das für richtig halte. Statt dessen entscheidet der Staat, es müsse mir verboten werden. Theoretisch hätte ich das Recht, meine Kinder so zu erziehen, wie ich es für richtig halte. Statt dessen entscheidet der Staat, dass ich dafür nicht verantwortungsbewusst genug bin und beschließt, mir diese Verantwortung zu nehmen, damit ich meine Kinder nicht verderbe. Damit beschneidet er die mir vom Grundgesetz zugesprochene Freiheit, meine Kinder so zu erziehen, wie ich das für richtig halte.

Die Regelungswut des deutschen Staates beschneidet mich und jeden anderen in diesem Land in unserer persönlichen Freiheit. Freiheit geht immer mit Verantwortung einher, und so lange die Mehrheit der Bevölkerung nicht bereit ist, diese Verantwortung zu tragen, so lange brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn uns diese Freiheiten genommen werden.

Dieser Artikel soll kein Aufruf an den Staat sein, diese Regelungswut einzustellen, sondern ein Aufruf an die deutsche Bevölkerung, endlich zu begreifen, dass die Verantwortung, die sie zu tragen hat, um ihre vom Grundgesetz garantierten Freiheiten zu behalten, endlich akzeptieren müssen. Freiheit geht einher mit Verantwortung, und wer die Verantwortung nicht will, kann auch nicht erwarten, dass er Freiheit geschenkt bekommt. Erst wenn wir beginne, der uns aufgetragenen Verantwortung nachzukommen, kann der Staat auch beginnen, uns die Freiheit zu geben, die uns vom Grundgesetz versprochen sind.

1
Dez

JMStV – Das Aus für Blogger?

categories Alltägliches, Aufreger, Leben allgemein     comments 1 comment

Viele werden es wohl schon gehört haben, am 1.1.2011 tritt, wie es im Moment wohl aussieht, der neue “Jugendmedienschutz-Staatsvertrag” in kraft. Leider hat dieser Gesetzescharakter und muss damit, wie jedes andere Gesetz, befolgt werden.

Was sagt nun eigentlich dieser JMStV eigentlich aus? Aufmerksam auf die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, bin ich über Nadine geworden. Die verlinkt einen schönen Artikel auf t3n.de, über die ich wiederum über mehrere Ecken zum LawBlog gekommen bin. Und da habe ich nun, wie es scheint, Entwarnung bekommen.

Aber nun zum Thema, worum gehts hier überhaupt? Es geht um das gleiche, um das es immer geht, wenn deutsche Politiker Gesetze erlassen. Unsinn. In der Neufassung des JMStV soll beschlossen werden, dass Anbieter von Websites eine Altersklassifizierung, bekannt von FSK – [hier Alter eingeben] Siegeln von Filmen und Computerspielen in ihre Seiten einbauen müssen. Die letzten Stunden über habe ich mich nun intensiv mit der Thematik beschäftigt und bin nun zu dem Schluss gekommen, dass ich meine Seite nicht klassifizieren muss. Allerdings behalte ich mir noch vor, meine Meinung darüber zu ändern und dementsprechend privatangelegenheiten.de zu schließen.

Warum glaub ich, ich muss meine Seite nicht klassifizieren? Auf dem LawBlog ist zu lesen, dass nur derjenige seine Seite klassifizieren muss, der explizit Inhalte anbietet, die “ab 16 Jahren” klassifiziert werden müssen. “Ab 12 Jahren” muss nur klassifizieren, wer sein Angebot explizit an Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren richtet und diese Inhalte nicht klar getrennt von den anderen Inhalten anbietet. Da meine Seite sich nicht explizit an Kinder und Jugendliche unter 12 richtet, muss ich also auch nicht klassifizieren, es sei denn, ich biete Inhalte an, die “ab 16 Jahren” oder gar “ab 18 Jahren” sind. Meiner Meinung nach tue ich das aber nicht. Das einzige, was sich für mich ändern würde, wäre, dass aufpassen muss, keine Inhalte zu veröffentlichen, die FSK 16 sind. Kann ich damit leben? Ich denke schon. Schließlich ist das hier ja eigentlich ganz normales Alltagszeugs, mit dem ich mich auch schon mit 14 beschäftigt habe. Zwangsweise, weil es eben Alltagszeugs ist.

Also, liebe Blogger, bitte stellt eure Blogs NICHT ein! Das wäre ein großer Verlust für die Netzkultur, die ja mittlerweile ein nicht zu unterschätzender Teil des täglichen geworden ist!

Meine Gedanken zum JMStV werden bis spätestens zum Wochenende folgen, denn zu diesem Unsinn muss ich einfach meinen Senf dazu geben, so lange ich meine Meinung noch frei und für jeden zugänglich äußern darf.

26
Nov

Immer Ärger mit den Autos

categories Aufreger, Leben allgemein     comments 2 comments

Mein Auto ist ja nun schon ziemlich alt. Und ziemlich kaputt. Und sollte auch eigentlich nur noch dieses Jahr gefahren werden. Weil die nötigen Reparaturen viel zu teuer wären. Da ist ja nun so ziemlich alles dran kaputt, was nur kaputt sein kann.

Und dann kam heute der Super-GAU. Heute hat es in Wilhelmshaven angefangen zu schneien! So eine Frechheit! Hab ich Schnee bestellt??? Sicher nicht. Ich hasse Schnee. Was gibt es bitte schlimmeres als Schnee? Nichts! Außer vielleicht Spinnen. Wobei ich die eigentlich mit Schnee auf eine Stufe stelle.

Vorgestern abend stand ich schon verzweifelt auf dem Parkplatz der FH und musste feststellen, dass meine Batterie mal wieder leer ist. War ganz schön schwer, wen zu finden, der mit die Batterie überbrücken konnte.

Anspringen tut die Karre ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr richtig. Läuft nach dem Anlassen immer erstmal auf drei Pötten, bis der Motor einigermaßen Temperatur bekommen hat.

Heute morgen steig ich also in mein Auto ein und lasse den Motor an, der natürlich direkt wieder den Dienst einstellt. Also wieder angelassen, ein bisschen Gas gegeben. Mittlerweile kenne ich das Spiel ja schon. Aber wieder: nichts. Direkt wieder aus gegangen. Also noch ein Versuch. Motor springt und geht sofort wieder aus. So ging das Spielt ungefähr 10 Mal. Die Batterie war ja nun wieder geladen. Da brauchte ich also eigentlich keine Angst zu haben. Betonung liegt auf lag. Nach dem zehnten Anlassversuch ist sie nun nämlich wieder leer. Und das Auto immer noch nicht angesprungen. Ich bin mir sicher, dass da irgendwo was im Motor undicht ist.

Lohnt es sich, das machen zu lassen? Nein. Ich bin also jetzt sechs Wochen früher als geplant ohne Auto. und das gefällt mir gar nicht. Ist schon schön, wenn man sich auf sein Auto so verlassen kann. Scheiß Opel! Hätten sie die doch bloß mal verrecken lassen! Schade wär es nicht drum gewesen.

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